Indien: Visum in Frankfurt bei der indischen Botschaft

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Manche Reisen starten bereits mit Stress und Verwirrung, selbst wenn man noch gar nicht unterwegs ist. Die Rede ist davon, ein Visum für die Reise nach Indien zu erhalten. An sich doch eine einfache Kiste, sollte man denken. Aber nein, dann gäbe es ja nichts zu bloggen…

Drei Dinge braucht der Mann (das vierte findet sich dann weiter unten, Nr. 5 im zweiten Kommentar):

  • Original-Reisepass, mindestens noch 6 Monate gültig
  • richtig ausgefülltes Visaantragsformular
  • Zwei Passbilder (in Farbe)

Der Anfang ist problemlos: Das PDF-Formular zur Beantragung des Visums kann auf der Website der indischen Botschaft einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden. Auch das Ausfüllen ist relativ einfach. Allerdings sollte man unter “Sex” nicht “ja” oder “nein” eintragen, die Übersetzung aus dem Englischen ist hier einfach nur nicht vollständig :)

Mein Reisepass ist noch gültig, fehlten also nur noch Passbilder. Da ich sowieso noch ein paar neuer Flossen zum Schnorcheln brauchte, verband ich diesen Kauf mit dem Besuch eines Fotofix-Automaten an der Konstablerwache in Frankfurt, der gute alte Pixy, mir schon seit fast 20 Jahren in dringenden Fällen vertrauensvoll hilft. Sein Vorhang hat allerdings schon schwer gelitten, so dass jeder auf der B-Ebene mein Shooting verfolgen konnte. Fehlte nur noch die Webcam.

Mittlerweile ist der Fotofix sogar überarbeitet und leitete mich sprachgesteuert durch Aufnahmen, die den neuen biometrischen Erfordernissen gerecht werden sollten. Heraus kam ein Verbrecherbild: Nicht lachen bitte! Schließlich ist ein ernster Gesichtsausdruck mit geschlossenem Mund erforderlich – und wenn ich ernst gucke, dann ist das so, wie wenn andere Menschen richtig böse dreinschaun. Ein Geburtsfehler? Dabei fand ich es ziemlich lustig, dass ich meine Brille ausziehen sollte, angesichts der dann nur noch schriftlichen Darstellung aber nicht mehr lesen konnte, was der Apparat mir alles sagen wollte. Egal, es hat geklappt.

Blieb noch die Wahl, wie ich zum Visum komme. Sollte ich es per Post in Berlin beantragen? Das Risiko wollte ich nicht eingehen. Hinterher wäre das Visum nicht zum passenden Zeitpunkt da. Und mein Reisepass auf Reisen? Besser nicht. Zum Glück gibt es ja eine indische Botschaft in Frankfurt, auf deren Website ich alle Infos fand. Naja, fast. Und leider für mich missverständlich.

Was fehlte – nämlich, das vierte, was man braucht:

  • Geld. Die Beantragung von Touristenvisa kostet derzeit 50 Euro (Update: Zu Zusatzkosten bitte zweiten Kommentar lesen). Eine Info, die ich auf der Website der indischen Botschaft nicht fand, sondern irgendwo anders im Netz.

Wo ich hin musste, war ebenfalls klar: Consulate General of India, Friedrich-Ebert-Anlage 26, 60325 Frankfurt am Main. Aber Moment, da steht noch was:

Das indische Generalkonsulat in Frankfurt am Main wird am Schalter eingereichte Anträge zukünftig nur noch für Reisepass/PIO Card/OCI Card und Beglaubigungen / Bescheinigungen von Individuen annehmen, die ihre Anträge persönlich einreichen.

Ah ja, ich wollte meinen Antrag ja persönlich einreichen. Also konnte ich wohl dorthin. Aber eines übersah ich. Doch die Zeit war knapp, Anträge kann man laut Website nur zwischen 9:30 und 11:30 einreichen, ein äußerst dürftiges Zeitfenster (muss ein toller Job sein, in einer Botschaft zu arbeiten, mit vieeeeel Freizeit).

Es war 10:30, ich zog mich ausgehfertig an, packte meinen Kram, hechtete ins Auto, stellte den Navi ein und fuhr los. Etwa gegen 11:10 querte ich den Alleenring in Frankfurt und mein Navi wollte mich plötzlich nur noch im Kreis schicken. Also parken. Kreisen, kreisen, und kein Parkplatz in Sicht. Schließlich einer genau vorm Eingang eines Unigebäudes in Bockenheim. Ein freundlicher UPS-Fahrer erklärte mir, dass ich noch zwei Kilometer laufen müsse. Ich gab Gas, wozu trainiere ich sonst im Wald. Punkt 11.28 betrat ich die Botschaft. Gewonnen!

Gewonnen? Mitnichten. Ein Herr trag mir sofort in den Weg. Visum? Ich sei hier falsch, erklärte er mir auf Englisch. Ich müsse woanders hin. Er wies auf die andere Straßenseite und sagte etwas von “left”, begleitet von der entsprechenden Handbewegung und “House Number Thirty”. Es war genau das, was ich auf der Website falsch verstanden hatte:

Das indische Generalkonsulat in Frankfurt am Main kündigt an, daß mit Wirkung vom 1. August 2007 die gesamten Visa-Dienstleistungen an seine alleinige autorisierte Outsourcing Agentur Indo-German Consultancy Services (IGCS) ausgelagert worden sind.

Da danach der zuerst zitierte Satz gefolgt war, hatte ich die Worte “gesamt” und “alleinig” nicht in ihrer wahren Bedeutung erfasst und übersehen, dass sich die persönliche Einreichung nicht auf Visa bzw. die Botschaft selbst bezog. Selbstinduziertes Problem bei der rezipierenden Kontexterfassung von Texten in digitalen Medien. Ohoh. Jetzt blieb mir nur noch eine Minute.

Ich raste über den Anlagenring. Lief die Friedrich-Ebert-Anlage herunter. Wo war die Hausnummer 30? Nirgendwo. Es gab etwas wie “Hausnummer 17 bis 33″, ein abrissgefährdetes Gebäude, in das ich kurz eindrang und aufgrund der Half Life Atmosphäre fluchtartig wieder verließ, bevor ein Schuss fiel. Hatte er vielleicht undeutlich gesprochen und meinte “thirteen”? Ebenfalls Fehlanzeige. Vielleicht hatte er gar nicht die Anlage gemeint, sondern die Straße, die gegenüber der Botschaft reinführte und dort dann auf der linken Seite? Hausnummer 30 ein evangelischer Kindergarten, auch sonst nichts.

Ich gab auf. Das Zeitfenster war geschlossen. Ich hatte zum Schluss nur noch gesucht, damit ich es beim nächsten Mal sofort fand. Aber auch dies vergeblich. Also Heimweg zum Auto, für den Fall, dass ich doch verboten stand. Das wär’s noch: Kein Visum, aber ne dicke Knolle oder mein Silver Surfer gar abgeschleppt.

Vor der indischen Botschaft, an der ich vorbei musste, sah ich eine Asiatin stehen. Der Mensch von eben trat heraus und zeigte die Straße runter. Ah, derselbe Fall. Ich ging näher. “House Number Thirty” hörte ich ihn sagen. Ich mischte mich ein und erklärte ihm, dass es kein Haus mit der Nummer 30 gab und er trotz seiner indischen Herkunft endlich aufhören solle, die Leute ins Nirwana zu senden. Doch, meinte er, dahinten wäre die “Outsourcing Agentur Indo-German Consultancy Services (IGCS)”, direkt unten im Honda-Haus.

Die Asiatin und ich blickten uns an. Es gab dort kein Honda-Haus. Aber eine große Hyundai-Leuchtreklame. Wir gingen hin. Sie sei Koreanerin, kam grade aus Mommenhain, wo mein Winzer seine leckeren Getränke züchtet, unterwegs Stau, aber sie brauche dringend das Visum. Wir fanden das Haus. Hausnummer? 3! Nicht thirty, nicht thirteen, sondern einfach three. Und ich lernte meine erste Lektion zur bevorstehenden Reise:

Lektion 1: Das indische Englisch ist sehr flexibel und darf keinesfalls wörtlich genommen werden.

Immerhin, dass der Eingang direkt um die Ecke lag und nicht am Haupteingang der Nummer 3, raffte ich zügig. Aber natürlich war bereits geschlossen. Im Handumdrehen sammelten sich drei weitere Frauen an, die alle dringend Visa benötigten. Eine war gar schon drin gewesen, hatte schnell raus gemusst, es fehlte nur noch ihre Unterschrift unter dem Antrag, jetzt war zu. So stand sie da, ihren Reisekoffer in der Hand. PP – Persönliches Pech.

Ich machte mich auf den Heimweg. Und werde es kommende Woche wieder versuchen. Jetzt weiß ich ja wohin. Und werde auf jeden Fall die S-Bahn nehmen, da es vom Hauptbahnhof ein kurzer Weg ist. Und hoffe, dass kein Schneechaos ausbricht und die Bahnen nicht ausfallen.

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25 Responses to “Indien: Visum in Frankfurt bei der indischen Botschaft”

  1. Frank sagt:

    Heute der zweite Versuch, an ein Visum zu kommen. Diesmal mit der Bahn rein nach Frankfurt. Und hey: Wenn man einen Ausgang an der Nordseite benutzt (“Fußweg zur Messe” ist von der B-Ebene aus optimal), dann sind es grade mal etwa 200 Meter bis zur IGCS.

    Doch beim Näherkommen sah ich es, das Schild an der Tür. Und las mit Entsetzen: “Heute geschlossen wegen eines indischen Feiertags. Wir bitten um Ihr Verständnis”. Nein. Nicht zufassen. Stunden unterwegs und dann ist zu. Künftig studiere ich die indischen Feiertage – siehe hier http://www.cgifrankfurt.de/general/holiday_calendar.htm

    Denn da heißt es aufgepasst. Da haben die Hindus Feiertage, ein Guru Geburtstag und wenn die Christen feiern, lässt man die Visumsstelle auch gleich zu. Was ist überhaupt, wenn in Deutschland Feiertage sind? Auch geschlossen? Was ein toller Job!

    Mir braucht keiner mehr etwas von einer “Dienstleistungswüste Deutschland” zu erzählen. Wenn das Konsulat eines Landes, das mit “Visit India” um Besucher wirbt, die Hürde eines Visums bestehen hat (wollen die Leute da nicht eher weg als hin?) und dann nochmal zusätzliche Steine in den Weg legt, dass man überhaupt solch ein Visum beantragen kann, toppt das jeden ostdeutschen Handwerker (um mal zwei Vorurteile zu verbinden).

    Das nächste Mal fliege ich wieder nach Bali.

  2. Frank sagt:

    Heute der dritte Versuch. Im Vorfeld diese endlich entdeckte Seite gecheckt: http://www.igcsvisa.de/igcs_f_deu_ueber.htm (jaja, bloggen, aber beim Surfen Tomaten auf den Augen haben).

    Bereits von weitem sah ich die Tür auf- und zu gehen. Ja, ich würde die “Outsourcing Agentur Indo-German Consultancy Services” heute betreten. Drin ein Schalter, etwa ein Dutzend Menschen warteten. Wie ich erfuhr: An Montagen und Tagen nach Schließungen (wie heute) ist es besonders voll. Ein indischer Mitarbeiter checkte deren Anträge vor. Vor mir stand eine nette junge Dame, mit der ich mir auf angenehme Weise die Wartezeit vertrieb: Wir unterhielten uns über Indien und andere Länder. Sie ist Mitarbeiterin einer Reiseagentur und managt als Kundenservice die Visa-Angelegenheit. Dank einer Frage von mir an einen anderen Menschen bekam sie dann mit, dass sie künftig gar nicht mehr anstehen muss, da für Agenturen ein direkter Zugang zu einem Extra-Büro besteht.

    Dann war ich dran. Statt der begehrten Wartenummer erhielt ich ein weiteres Formular zum Ausfüllen: Die Auftragserteilung. Wäre das vorher klar gewesen, hätte ich sie aus dem Netz heruntergeladen, ausgefüllt und wäre schneller durch gewesen. Hier ist der Download: http://www.igcsvisa.de/applicationforms/auftragserteilung_schalter.pdf – und 13,50 Euro werden extra fällig.

    Also schnell ausgefüllt. Man darf in diesem Fall wieder direkt zum Schalter (nicht wieder hinten anstellen). Diesmal war alles okay und ich bekam meine Nummer 35. 34 war grade drin, wow. Kam raus. Bin ich jetzt dran? Nein. Die Dame brachte nun erst einmal einen Packen Anträge in den ersten Stock. Nach zehn Minuten war sie wieder da und ich durfte rein. 63,50 Euro bezahlt. Gegen die Vorlage der Quittung erhalte ich dann meinen Pass zurück. Würde heute schon gehen, aber ich kann erst morgen abend zu den Abholzeiten (17.00 bis 18.00 Uhr).

    Wie mich die Reiseverkehrsfachfrau informierte, sind die indischen Visa sogar toll gemanagt – von wegen Servicewüste. Visa für manch andere Länder kann man erst nach acht Tagen abholen. Egal wie: Wenn ich nochmal nach Indien reisen sollte, bestelle ich mein Visum postalisch mit mindestens 14 Tagen Luft.

  3. Frank sagt:

    Gestern mein vierter Besuch. Zwölf Menschen in der Schlange, drei hinterm Tresen. In zwei Minuten war ich als glücklicher Besitzer eines Visums wieder draußen. Die Reise kann losgehen.

  4. Laura sagt:

    Hallo Frank, vielen Dank für Deinen lustigen, aber vor allem hilfreichen Beitrag! Ich habe nämlich beim Lesen der Instruktionen auf der Homepage des Konsulats in Frankfurt auch nix verstanden – ob man denn nun persönlich im Konsulat das Visum beantragen kann oder nicht. Aber dank Dir ist jetzt alles klar. Ich hoffe, dass Du eine schöne Reise in Indien hast und würde mich über einen Reisebericht freuen. Schön schreiben kannst Du ja.

  5. Frank sagt:

    Hier in diesem Blog findest du zahlreiche Live-Berichte von der Reise. Nur die letzten – und schönsten – Tage muss ich noch nachtragen. Dito Bilder zu allen Berichten.

  6. Geeta sagt:

    Hallo

    Ich habe versucht mir ein indisches Visum in Frankfurt zu beantragen. Tja, dumm ist halt, ich bin deutsch nur habe eine sri lankische Abstammung. Und bei telefonischer Anfrage meinte der UNFREUNDLICHE Herr am Telefon, dass ich das Extra Formular für sri lankisch Stämmige ausfüllen muss und es mindestens 4 Wochen dauert. Weil die wohl alles zuerst nach Sri Lanka schicken müssen und so weiter. Und dann hatte ich wieder eine Frage und der unfreundliche Mann meinte nur, “haben Sie mich nicht gehört?” hmm, da verliert man doch die Laune überhaupt dorthin zu reisen. Weil mein erster Versuch mit der indischen Botschaft direkt in Frankfurt, war ähnlich. Auch ein unfreundlicher Herr.

  7. Ute sagt:

    Hallo, ich habe für September eine Reise nach Indien geplant, wohne in FFM und habe mir die Informationen für Indien aus dem Netz von der Homepage des Dienstleisters IGCS gezogen. Ich fand die HP übersichtlich, habe alle notwendigen Formulare ausgedruckt und ausgefüllt. Als ich bei IGCS war, konnte man mir schnell helfen und ich habe auch mein Visum am gleichen Abend abholen können. Der Mitarbeiter war freudlich und hilfsbereit, konnte mir auch andere Fragen beantworten. Also…lesen, sich rechtzeitig informieren und vorbereitet sein. Das sollte man schon können…egal, in welches Land man reist. Und oft ist es auch so: wie man in den Wald hineinruft…LG Ute.

  8. Vanessa sagt:

    Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschliessen: ich fliege nach Mumbai im August und wusste vorher gar nicht, dass das indische Konsulat die Arbeit ausgelagert hat. Ich hatte letzte Woche gegoogelt und bei dem Outsourcing Dienstleister in Frankfurt telefoniert. Ich habe eine klare Aussage erhalten, was ich alles mitbringen soll und wann ich am besten dort erscheinen soll. Ich war gestern morgen da und kann heute abend das Visum mitnehmen. Dafür zahle doch gern die Servicegebühr. Das war vor 5 Jahren beim indischen Konsulat doch völlig anders und behäbiger und langsamer und unfreundlicher.

  9. Vasanthi sagt:

    guten tag, forum. meine eltern kommen ursprünglich aus sri lanka, aber ich bin mittlerweile eingedeutscht. ich brauche also auch ein visum für indien. aber ich hatte ein riesen problem: mein reisepass ist durch die deutsche post verloren gegangen. ich hatte zunächst die schuld an dem dienstleister indo-german consultancy service in köln gegeben und mich beschwert. bei der prüfung wurde festgestellt, dass der fehler eindeutig bei der deutschen post lag. dann hat mich der geschäftsführer herr saju jakob zurückgerufen und wir haben das problem innerhalb von 24 stunden regeln können. wir haben uns etwas unterhalten, er ist wirtschaftsjurist und war sehr hilfsreich und freundlich. ihr könnt euch auch direkt an den geschäftsführer hr. jakob wenden. wer stellt heutzutage einen solchen service für einen solchen preis zur verfügung ? das nenne ich service…keine servicewüste !

  10. Frank sagt:

    Ich freue mich, dass einige hier so gute Erfahrungen mit der Beantragung eines Visums gemacht haben. Wie gesagt, einige meiner Probleme resultierten aus der damals etwas missverständlichen Beschreibung auf der Website der indischen Botschaft. Wenn man dagegen weiß, wo man wirklich schauen muss – nämlich bei der IGCS und nicht wie erwartungsgemäß bei der Botschaft – dann ist es kaum noch ein Problem. Wobei übrigens die indischen Beamten bei der Ein- und Ausreise auch durchgehend grimmig schauten, vielleicht ist das einfach das “amtliche Arbeitsgesicht”, da die Erfahrungen bei der Reise selbst weitestgehend positiv waren, zumindest was Goa anging.
    Überraschend ist allerdings, dass hier an drei aufeinanderfolgenden Tagen je ein positiver Bericht rüberkam.

  11. Singh sagt:

    Ich werde bald, der indische Konsulat (wenn ich für die Beantragung der PIO card oder OCI entscheiden soll) oder IGCS-Visa Büro (wenn ich für eine normale Toutist visa entscheide) besuchen und die Verantwortlichen empfehlen ein Merkbaltt mit Details/ Lageplan der IGCS büro zum mitnehmen bereit zu halten. Das ist doch klar, alleresrt um ein Visum zu bekommen denkt mann an der Botschaft/Konsulat – nicht an eine ausgelagerte Service Büro! Insofern, ist Frank’s anekdotische Bericht Lehrreich – Murphy’s Law – aber in der Tat es ist erfreulich zu lesen, das die Mehrheit der IGCS Besucher nur positves zu Berichten haben.

  12. Charly Golf sagt:

    Ich will es simpel machen: Seit 1998 fliege ich regelmäßig nach Indien. Was früher noch relativ einfach war, die Erteilung eines Visas, ist seit der Einführung des “outsourcing” schlechter und teuerer geworden.

    Was wir mit dem IGCS Büro erleben müssen, ist das in Indien weit verbreitet System der “touts” – der Schlepper die Behördengänge durch etwaige Geldzahlungen vereinfachen oder überhaupt erst möglich machen. Es findet hier nur in einer strukturierten, organisierten Form statt.

    Ich bezweifel sehr, dass die tatsächliche Merheit der Nutzer diese Organisation als positiv bewertet.

  13. Vanessa- only good about IGCS sagt:

    Dear Friends,

    Let me write in English as I have just come back from India. It was a good trip.

    I have only good words to say about IGCS and its staff.
    I understand from this forum that majority of you are happy with IGCS. My Boss was in the IGCS office last week and applied for a visa for him and his wife. He was telling me that all the IGCS staff, especially the lady staff were very freiendly. If we go to our offices in Germany for getting our services done, we know how unfriendly our “Beamten” sind. We should encourage companies like IGCS as they are doing such a good job. After the IGCS has taken over the job from Consulate, the system has become more professional than earlier. I think, Mr. Golf has had some good contacts with Consulate, otherwise he would not have had such good experience with the Consulate. You can approach IGCS staff without any recommendation. They treat every one equaly and nicely. In the previous years with consulate in Frankfurt, we used to stand in the long standing line outside the consulate building on the road in the winter season and in the rain till 11.30 and we still dont get visa on the promised time, but to wait till 20.30. I have seen many people in the consulate going home without having submitted their applications just because it is 11.30. People have come from Bielefeld and went back to Bielefel without having submitted the application to Bielefeld. Now IGCS has offered lots of place in their office, nobody needs to wait outside, they all can sit during the submission time. They have even offered separate place for mothers who have kids. IGCS staff speak really good German. The Indian officers in the consulate speak only Indian English which we dont understand. That was the case earlier. So I advise you to take contact with IGCS responsible people and talk to them. They are really good. They will help you out, if you have really problems. If you talk to Mr. Sawahney (I think, he is the chief of Frankfurt office, he is a man with Turban), or any other staff, they are really humble and offer their help with smiling face. Due to my frequent visits to their office in Frankfurt, I know them very well. Even Mr Frank himself has stated that his complete problems have started just because the Indian Embassy in Berlin has given him wrong information through their Berlin website, not through IGCS website. So I can only say good words about IGCS as I always feel, Indians are good.

  14. Ann-Kathrin sagt:

    Hallo Frank,
    bin beim Googlen nach Informationen über den Visumantrag/-vergabe auf Deinen Bericht gestoßen und wollte dir nun auf diesem Wege sagen, dass ich dank Deines Berichtes keinerlei Probleme hatte, mein Visum für Indien innerhalb eines Tages zu bekommen. Die Seite der Indo-German Consultancy Services (IGCS) fand ich relativ unübersichtlich, die wichtigsten Informationen habe ich durch den Bericht hier erhalten. So gesehen haben Deine schlechten Erfahrungen mir geholfen ;-) Vielen Dank!

  15. Frank sagt:

    Danke fürs Feedback Ann-Kathrin, so sollte es auch sein :)

  16. Sebastian sagt:

    Ich kann die in diesem Forum geäußerte Kritik an Indo German Consultancy Services leider nicht teilen: Ich werde im Oktober privat nach Indien reisen und habe daher über IGCS ein Visum beantragt. Da ich beruflich sehr viel unterwegs bin, habe ich mich für eine Beantragung auf dem Postweg entschieden. Die folgende, eigentliche Beantragung hat reibungslos funktioniert. IGCS hat anschließend meinen Pass per Übergabe-Einschreiben (ist im Bearbeitungspreis inbegriffen) an mich zurückgesandt. Dabei hat die Deutsche Post meinen Pass bzw. den Umschlag, in dem er enthalten war, “verschlampt”. Dies war generell nicht besonders erfreulich, aber insbesondere vor dem Hintergrund, dass meine Reise kurz bevorsteht, umso ärgerlicher (kurzfristig neuen Pass organisieren, Visum, etc.).
    In dieser Situation waren der Service und die Hilfe von Seiten von IGCS vorbildlich. Die Mitarbeiter – und allen voran der Geschäftsführer Herr Jakob persönlich – waren jederzeit erreichbar und unterstützten mich mit allen Kräften, meinen Pass zurückzubekommen. Dies führte letztlich auch zum Ergebnis, dass die Deutsche Post nach mehreren Nachfragen von IGCS den Pass wiederfand und ihn an IGCS zurückschickte. Erneute zeigte sich die Hilfsbereitschaft und Professionalität von IGCS: Ich konnte mir den Pass außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten des Frankfurter Büros von IGCS abholen.
    Zusammenfassend muss ich also sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Service war, den IGCS mir gegenüber erbracht hat.

  17. Martin sagt:

    Nachdem ich diesen Blog gelesen habe, bin ich ausgerüstet mit wirklich allen Unterlagen, pünktlich und sehr guten Mutes zur Geschäftszeit bei der IGCS in Frankfurt eingelaufen. Nach einigem Schlangestehen durfte ich aber wieder gehen mit der Begründung, daß meine Paßfotos nicht selbstklebend wären. Den Visumantrag meiner Frau haben sie durchgehen lassen, weil sie selbstklebende Paßfotos beigelegt hatte.
    Ich empfehle also dringend sich um selbstklebende Paßfotos zu kümmern, wenn man nicht einen zweiten Weg machen will. Darüberhinaus war von Freundlichkeit leider keine Spur dort “geht nicht – gibts nicht”. Wer spendet dem Laden einen Karton mit Uhu-Kleber ? :-) ))

  18. Nelly sagt:

    Vielen Dank für diesen Blog, Frank. Mein Mann Ralph und ich wollen am 22. Januar nach Cochin fliegen.

    Nun haben wir festgestellt, dass Ralphs Pass abgelaufen ist. Also müssen, wir am Montag, den 4. Januar erst mal einen vorläufigen Pass bei der Gemeinde beantragen.

    Für die Agentur in Frankfurt planen wir dann am besten zwei Tage ein und übernachten bei einer Freundin in Frankfurt. Und ntürlich müssen wir die Feiertage checken.

    Schönes neues Jahr

    Ralph und Nelly

  19. Renate sagt:

    Lieber Frank,
    auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für diesen erfrischenden Bericht durch die Irrungen und Wirrungen deiner Visa-Beschaffung. Ich habe eine Spezial-Frage und weiss nicht, ob du oder jemand anders sich damit auskennt. Als ich letztes Jahr nach Indien fuhr, habe ich mir direkt ein Jahresvisum geholt, da ich wusste, dass ich dieses Jahr nochmal nach Indien fahren möchte. Ich dachte, das spart Kosten und Umstände. Nun habe ich gesehen, dass mein Visum 2 Tage vor meinem bereits gebuchten Rückflug abläuft. Wollte das Visum verlängern, doch so was ist nicht vorgesehen. Da ich nicht wirklich Lust habe, wegen den zwei Tagen das ganze Prozedere auf mich zu nehmen und nochmal das ganze Geld zu bezahlen, spiele ich mit dem Gedanken, es drauf ankommen zu lassen. Ich habe gehört, dass man in manchen Ländern bei der Ausreise eine kleine “Strafgebühr” von ein paar Dollar bezahlen muss und das war’s. Hat jemand von euch schon mal nach Visumsablauf die Rückreise von Indien angetreten oder sitzen die ganzen “Übeltäter” jetzt hinter Gitter?? ;-) Für guten Rat wäre ich sehr dankbar!

  20. wallauweb sagt:

    Hallo Frank
    danke für deinen Bericht. Ich fand vor allem dein Erzählstil sehr erfrischend ;-) )
    Ich weiß nicht, ob sich viel auf der website verändert hat, aber man findet (Sommer 2009) tatsächlich alle Angaben zu nötigen Dokumenten usw.
    Dies- und da gebe ich dir recht- nicht gerade in einer leicht verständlichen Form.
    Heute ist beispielsweise die Site über die Gebühren nicht aufrufbar.
    same same-but different ;-) )
    Ich möchte aber hier einen Tipp loswerden, der vielleicht denen hilft, die sich viel Arbeit und Nerven ersparen wollen (alleine das Hinfahren scheint ja schon stressig- und wir wohnen im Odenwald!):
    Wir haben das Visum einfach über unser Reisebüro beantragt. Die Leute dort sind absolut super nett und hilfsbereit und das ganze Procedere hat uns gerademal 20 Euro gekostet, was ich gemessen an Zeit und Aufwand für mich nicht viel finde.
    Viel Glück allen Indienreisenden
    wallauweb

  21. J sagt:

    Achtung!
    Aktuell benötigt sind es drei Arbeitstage Bearbeitungsdauer! Also nix mit morgens hin und abends abholen :-(

    http://www.igcsvisa.de/IGCSVISAFH/index.html

    Wurde mir auchc nochmal von denen persönlich bestätigt!

  22. stulle sagt:

    Hallo Frank,
    danke für die tolle Seite.
    Ich selber finde es eine Frechheit, dass ein Zwang besteht das Visum über eine Servicefirma zu beantragen. Die 14 Euro extra würde ich mir lieber sparen.
    Ichh offe mal, dass bei mir alle gut geht, wenn ich mein Visum beantragen werde.
    Grüße

  23. Hildegard sagt:

    Also ich kann hier die ganze Meckerei gegenüber der IGCS Firma nicht verstehen.
    Als ich ein Visa beantragt habe verlief alles Reibungslos.Die Mitarbeiter waren vorbildich freundlich und nicht so wie in manchen anderen Büros oder Behörden,naja egal auf jeden Fall ist das Service was die Herrschaften dort leisten!Ich kann immer wieder nur sagen wer die Website nicht richitg lesen kann ist selbst schuld, das er dann ohne Visa da steht!

    Lg Eure Hilde

  24. Sammi sagt:

    Hallo,
    sehr interessanter Blog. Doch für Leute die weiter weg von den Konsulate oder ICGS wohnen ist der Aufwand das Visum alleine zu besorgen doch echt gross. Nur ein Tipp: Es gibt im web viele Servicefirmen, die für kleines Geld die Beschaffung eines Indien-Visums für einen übernehmen. Die kennen die Unterlagen die benötigt werden. Ich habe so eine Agentur über indien-aktuell.de gefunden. Da gab es sogar ein Sonderformular mit dem es noch günstiger war das Visum zu beantragen. Ich habe ca. 12 Euro für die ganze Abwicklung bezahlt – dafür fahre ich nicht 2x nach Frankfurt (Abgeben und Abholen 3 Tage später). visumdienst.de hiess der Service. Wie gesagt auf dem Weg über indien-aktuell wird ist es günstiger. Also erst mal überlegen, ob man sich den Stress machen will das Visum alleine zu besorgen.
    Lg Sammi

  25. Murali sagt:

    Hi Sammi,

    Ich denke, Sie haben falsch verstanden. Die Privateagentur muss auch über IGCS den Antrag stellen, weil IGCS der einzige offizielle Dienstleister ist. Alle Privatagentur sollten und muessen sich an IGCS wenden. An IGCS kann keiner vorbeigehen, wenn jemand nach Indien möchte. IGCS Gebühr muss sowieso bezahlt werden, zusätzlich zu dem Gebühr von Ihrem Privatagentur (in Ihrem Fall € 12 Euro plus €13.50 . Mann kann sich direkt über Postweg an IGCS wenden. IGCS hat aber auch eine Aussenstelle in Köln. Mann kann aber auch zum einem Privatagentur gehen wie Visumdienst.de. Wichtig ist, dass man nur den Antrag von IGCS ausfüllen darf.

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